...Deutschlands größte Torwartschule

erklarenAls aller erstes möchte ich die Frage klären: Warum eigentlich Torwartschule? Ihr werdet lachen, aber ich bekomme sehr oft die Frage gestellt: Was ist denn des? Natürlich könnte ich mich auch Torwartakademie oder Torwarttraining Rudolph nennen, aber das würde den Inhalt meiner Arbeit nicht treffen. Zu uns in die Torwartschule kommen Torhüter, die sich ausbilden, die sich schulen lassen wollen und die einen zuverlässigen Partner auf ihrem Weg zur Nr.1 suchen und vor allem auch Torhüter, die eine bessere Nr. 1 sein wollen, also sie bisher schon sind. 

Generell nehme ich das Wort "Schule" sehr ernst, deshalb ist es auch in meiner Trainingsphilosophie und der meiner Trainer fest verankert. Gehen wir nun auf das Wort "Schule" etwas näher ein. Hierfür möchte ich den Vergleich mit dem üblichen Bildungssystem heranziehen. Schauen wir uns einleitend, das deutsche Schulsystem einmal an. Wir haben die Grundschule die jeder durchlaufen muss, das Endziel eines jeden Schülers ist das Studium, die höchste zu erreichende Ausbildung. Nach Abschluss der Grundschule gibt es drei verschiedene Bildungswege, Hauptschule, Realschule und Gymnasium. Der einfachste Weg zum Studium ist das Gymnasium, ein schon etwas härterer Weg zum Studium ist die Realschule, nämlich dann wenn man nach Erhalt der mittleren Reife auf die FOS geht und sein Abitur nachholt. Der definitiv schwierigste Weg ist der über die Hauptschule. Aber auch dieser ist mit dementsprechenden Willen und Ehrgeiz machbar. Hierfür muss der Schüler nach dem Abschluss eine Ausbildung machen und nach Abschluss der Ausbildung auf eine weiterführende Schule gehen, um sein Abitur nachzuholen. So viel also zum deutschen Bildungsweg. Wenden wir dieses Prinzip nun auf meine Torwartschule an:

GrafikDas Endziel eines Torhüters ist es Profi zu werden. Die Grundschule muss jeder Torhüter durchlaufen. Diese beinhaltet sämtliche basisrelevante Techniken, von der Fangtechnik bis hin zur Koordination und Schritttechniken. Nach Abschluss der Grundschule entscheidet sich nun der weitere Ausbildungsweg. Hochtalentierte Torhüter, die bereits in ihrer Entwicklung fortgeschritten sind, kommen auf das "Gymnasium" und haben somit den kürzesten Weg zum Endziel. Dort erlernen sie die komplette Komplexität des Torwartspiels mit all seinen Facetten kennen und bekommen alles mit auf den Weg, was ein zukünftiger Profi-Torhüter benötigt. Torhüter dieses "Bildungsweges", werden häufig relativ früh von Bundesliga-Nachwuchs-Leistungs-Zentren verpflichtet und haben damit die besten Chancen ihr Ziel "Profi zu werden" zu erreichen. Torhüter, die sich nach Abschluss der Grundschule bereits auf gutem Niveau befinden, für die jedoch der Sprung auf das Gymnasium noch nicht reicht, kommen in die Realschule. Hier haben Sie die Chance über den zweiten Bildungsweg, also durch starke Leistungen, Profi zu werden. Es gibt aber auch viele Torhüter, die nach der Grundausbildung noch nicht soweit sind und die einfach noch ein wenig Zeit benötigen. Diese kommen in die sogenannte Hauptschule. Hier ist das Endziel zwar erreichbar, jedoch nur mit sehr viel Ehrgeiz, sehr viel Wille und einem hohen Maß an Durchsetzungsvermögen. Hier muss man sich einfach richtig richtig Hocharbeiten, um am Ende eventuell doch noch auf den Zug des "Profi-Seins" aufspringen zu können. 

Genau nach diesem System richtet sich die Ausbildung bei der Torwartschule Benjamin Rudolph. Wir begleiten die Torhüter in jeder einzelnen Sparte dieser Grafik, vom Karriereanfang bis zum Karriereende. Wir geben jedem Torhüter die Chance, sich professionell trainieren zu lassen und was es bedeutet unter Profi- Bedingungen zu trainieren. Dies geschieht zum einen mithilfe von zahlreichen Trainings-Stützpunkten, in denen uns Torhüter besuchen können. Zum anderen aber auch mit Hilfe der mobilen Torwartschule, mit der wir bereits sehr erfolgreich in Nachwuchs-Leistungs-Zentren und im hochklassigen Amateurbereich bis Regionalliga vertreten sind. Eine Vielzahl von Torhütern schafften aufgrund dieses Ausbildungskonzeptes bereits den Sprung in Auswahlmannschaften oder gar in Bundesliga-Nachwuchs-Leistungs-Zentren.